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Rechte der Natur

Rechte der Natur ist ein philosophischer, ethisch-moralischer und juristischer Ansatz, der den Eigenwert der Natur anerkennt und Ökosysteme als (Rechts)subjekte anerkennt. Das Konzept der Rechte der Natur hat in indigenen Kulturen weltweit eine lange Tradition und geht mit einem Leben in Harmonie mit der Natur einher. 

Das Anerkennen der Rechte der Natur überwindet die anthropozentrische Sichtweise, die den Menschen im Zentrum sieht und Natur als Eigentum und Ressource (Ding) benutzt. Das 21. Jahrhundert braucht einen anderen rechtlichen Rahmen, der die Rechte von Ökosystemen anerkennt und die Planetaren Grenzen respektiert. 

Denn Menschenrechte und ein gutes Leben sind untrennbar mit dem Wohlergehen der Ökosysteme verbunden. Die Natur ist kein Mittel zum Zweck. Sie ist unsere Voraussetzung. Sie hat einen von uns unabhängigen, inhärenten Wert und  ein Recht auf Leben und Entwicklung. 

Link um mehr darüber zu lernen: https://www.garn.org/ron-101/